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Medienkonzept der Salierschule

1. Ausgangspunkt

Die Entwicklung von Medienkompetenz setzt Kompetenzen voraus, die im Rahmen der individuellen Förderung erworben werden. Dazu zählen insbesondere:

  • Lesekompetenz
  • soziale Kompetenzen
  • basale Kompetenzen (Auge-Hand-Koordination, Raum-Lage-Beziehungen, Figur-Hintergrund, etc.)
  • Grundqualifikationen (Ausdauer, Höflichkeit, Sorgfalt, Kommunikationsfähigkeit, etc.)

Förderung von Medienkompetenz ist für uns eingebettet in eine umfassende individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf.

Förderung von Medienkompetenz geschieht an unserer Schule von Anfang an und ist integraler Bestandteil schulischen Lernens und Lehrens.

Die Förderung der Medienkompetenz und die Anbahnung einer individuellen Lernkultur bedingen sich gegenseitig.

 

2. Wie übersetzen wir diese Leitziele an unserer Schule?

Unsere Schwerpunkte sind:

  • Kontinuierlicher Ausbau und Pflege der Ausstattung im Bereich Neuer Medien, incl. Einführung und Fortbildung des Kollegiums in internen und externen Veranstaltungen. Ein Mitarbeiter der Schule ist Fachberater Computereinsatz an Förderschulen in Rheinland-Pfalz.
     
  • Förderung der Medienkompetenz mit der Internet-Plattform COMEDISON
    (Ein Mitarbeiter der Schule ist Mit-Autor von COMEDISON)
      
  • verstärkte unterrichtlicher Einsatz  Neuer Medien durch Nutzung von Laptops in allen Fächern und Klassen
     
  • Erstellen von Schülerwebseiten im Rahmen der Partizipation von Schülerinnen und Schüler am Schulleben (Projektschule)
    s. auch http://www.salier.bildung-rp.de/index.php?id=184
     
  • Einsatz und Vermittlung multimedialer Präsentationsformen
      
  • Einsatz von Computerprogrammen zur
    - Leseförderung
    - mathematischen Förderung
    - Rechtschreibförderung
    - Stärkung von Lebensbewältigung (z.B. Haushaltsplan in Excel)
    - Anbahnung eigenständigen Lernens im Sinne des blended learning Konzepts (im Aufbau)
    - Erweiterung von Kompetenzen aus dem Bereich Arbeitslehre (z.B. Textverarbeitung,  technisches Zeichnen mit Word, Mengenberechnung von Rezepten in Excel)
      
  • Verbesserung der Berufsreife durch Internetrecherche (Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung)
       
  • Erweiterung lebenspraktischer Grundkompetenzen (z.B. Fahrplanrecherche, Adressenrecherchen, etc.)
      
  • Angebot von Computer-AGs für alle Schülerinnen und Schüler
      
  • Angebote im GTS-Bereich, z.B. Multimedia-AGs, "Freies Lernen", etc.
       
  • Wahrnehmungsförderung durch gezielten Einsatz von Computer-Programmen und digitaler Medien wie Voice-Recorder, Kamera, etc.
       
  • Im Kollegium wurden und werden Projekte zur Förderung der Medienkompetenz entwickelt, die klassenintern, klassenübergreifend sowie fächerübergreifend geplant und durchgeführt werden.
       
  • Interne Schulung des Kollegiums in Teamnachmittage
      
  • Kooperation mit anderen Schulen (z.B. AG Schulhomepage im Autorensystem)
      
  • Wir verfügen über Erfahrungen im Umgang mit Laptopwagen.

 

3. Wie können wir diese Zielsetzung übersetzen?

3.1 Unsere Vorstellungen zur Umsetzung im Unterricht:

  • Förderung basaler Kompetenzen in der Unterstufe durch Einsatz der "interaktiven Schultafel" (digitales Whiteboard)
      
  • Verbesserung der Multimediaausstattung in den AGs, besonders im
    GTS- Bereich zur Findung und Förderung von Stärken im Umgang mit digitalen Medien
       
  • Nutzung der "didaktischen Tiefe" des Whiteboards in den naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen  Fächern
      
  • Lernen mit Neuen Medien als durchgängiges Prinzip im Unterricht durch Präsenz von vernetzten, internettauglichen und mit aktueller Software ausgestatteten Laptops und deren Peripherie

          
3.2 Unsere Vorstellungen zur Qualifizierung der Lehrkräfte:

  • Jugendmedienschutzbeauftragte/r
      
  • Studientag zum Thema Lernen mit Neuen Medien
      
  • Teamnachmittage zur Nutzung der Hard- und Software
      
  • individuelle Beratung der Kolleginnen und Kollegen über Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Medien – Überwindung von Berührungsängsten und  Möglichkeit von Hospitationen

      
   
3.3   Unsere Vorstellung zur Kooperation:

  • Fachberater für Computer an Förderschulen
      
  • Vernetzung mit den umliegenden MmS-Schulen mit regelmäßigen Treffs
    (auch auf Schulleiterebene)
       
  • Verstärkte Vernetzung mit den Schulen der AG Schulhomepage


3.4 Unsere Vorstellung zur Evaluation und Zertifizierung:

  • Portfolio, z.B. in Comedison
       
  • Comedison-Führerschein (gesamt oder nach inhaltlichen Bereichen)
      
  • Fachscheine mit Aufnahme in den Zeugnisanhang, z.B. Multimediaschein, Internetschein, Textverarbeitungsschein, etc.
       
  • Zertifizierung von Grundkompetenzen durch Tests, Protokolle, PowerPoint oder schriftliche Werke wie Bewerbungsmappe, Praktikumsbericht, etc.
      


4. Projekte

  • Herausgabe einer Schülerzeitung in Papier und online
    Einsatz von Text- und Bildbearbeitung, sowie Erstellung von Internetseiten mit typo3
       
  • Jugendmedienschutz und Elternhaus - Themenelternabende
    (in Zusammenarbeit mit der Elternvertretung und Institutionen)
      
  • Filmprojekt "Komm, ich zeig dir meine Schule"(GTS)
    Einsatz von Filmkamera, Fototisch, Voice-Recorder, Whiteboard und Bearbeitungssoftware - persönliche Sichtweise der eigenen Schule und Identifikation
    (mit der Perspektive: Darstellung unserer Schule auf der Schulhomepage)
        
  • Digitale Medien im Wochenplan
    (setzt die Modernisierung unserer Medienecken voraus)
      
  • blended learning im Geschichtsunterricht (Erarbeitung eines Zeitabschnittes des 20. Jahrhunderts durch eigenständiges Lernen (Moodle) und Präsentation in ppt
      
  • Moodle – Schulmoderatorenausbildung
        
  • "Energie" Integration des Whiteboards im Physikunterricht
  • "Gewaltige Medien - Gewalt in Medien"
       
  • Bistroverwaltung mit Excel und Internet (Schülerfirma)
    (Ausstattung unserer Schülerfirma mit Hard- und Software und Schulung)
      
  • "Mein erstes Biologiebuch" - Einbeziehung digitaler Medien in den Biologieunterricht
       
  • "Ich zeig dir, wo´s lang geht" - Ältere Schüler vermitteln erste Berufserfahrungen aus  Praktika den jüngeren Schülern und setzen geeignete Präsentationsformen ein
       
  • Computerschein erwerben (Text, ppt, Excel, Bild, Internet, Film)
       
  • "Schulmeteorologen" - Wetterbeobachtung und Dokumentation
    (z.B. durch Anschaffung von Datenlogger)
       
  • Bildende Kunst - "Zwanzig Ausreden, warum ich zu spät zur Schule kam" Zeichentrickfilm (Stop-Motion)
      
  • Bildende Kunst - Bildbetrachtung und Analyse mit dem interaktiven Whiteboard
       
  • Verbesserung des Mathematikunterrichtes durch Laptop-Einsatz
       

5. Ausblick

So wie wir Projekte im Rahmen unseres Qualitätsprogramms umsetzen, ist im nächsten Schritt der Aufgaben- und Zeitplan zu rastern: Was, wer, wie und wann? Aus der Evaluation werden Rückschlüsse gezogen auf die Nachhaltigkeit der Projekte, ihre weitere Modifikation und Perspektiven für neue Projekte. Eine wichtige Fragestellung ist die Lizenzierung auf Projektbasis.

Eine Perspektive könnte auch das Setzen von didaktischen und methodischen Schwerpunkten sein, z.B. e-learning, Portfolie auf web2-Basis, eSchool-Informationssystem, etc…

Es geht uns nicht darum, Projekte um eine Neuausstattung mit digitalen Medien herum zubauen. Vielmehr möchten wir an unserer Schule eine Lernkultur schaffen und weiterentwickeln, welche alle Teilnehmer des Schullebens zeitgemäß und den Anforderungen der Zeit entsprechend fördert und fordert.